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Detlef Allenberg 01.06. – 30.06.2021 — verlängert!

Vom 01.06. bis 30.06.2021 prä­sen­tiert das Pin­ne­berg Muse­um erst­mals eine rein digi­ta­le Aus­stel­lung. Gezeigt wer­den Kunst­wer­ke von Det­lef Allen­berg. Allen­berg, der die­ses Jahr sei­nen 83. Geburts­tag fei­ert, zeich­net sich seit jeher durch sei­ne Viel­fäl­tig­keit aus. Des­halb wer­den in der Aus­stel­lung erst­ma­lig auch Wer­ke zu sehen sein, die aus­schließ­lich digi­tal geschaf­fen wur­den. Für die Erstel­lung arbei­te­te der jung­ge­blie­be­ne Künst­ler mit einem Tablet. Viel Spaß beim Erkun­den die­ser ein­ma­li­gen Aus­stel­lung: https://artspaces.kunstmatrix.com/node/6144979 Zur Per­son: 1946 „stran­de­te“ Det­lef Allen­berg mit sei­nen Eltern und den jün­ge­ren Geschwis­tern Ebba und Jens nach den Wir­ren der Flucht aus Ost­preu­ßen in Pin­ne­berg, wo er bis heu­te lebt und arbei­tet. Nach der Grund­schul­zeit an der Rübe­kamp­schu­le und dem Abitur am Chris­ti­a­nae­um folg­te das Stu­di­um an der Hoch­schu­le für bil­den­de Küns­te und an der Uni in Ham­burg. Beglei­tet wer­den schon die­se Sta­tio­nen der Kind­heit und Jugend vom viel­fäl­ti­gen krea­ti­ven und künst­le­ri­schen Poten­ti­al Allenbergs.

Spazieren durch die Stadtgeschichte

Spa­zie­ren gehen ist das „neue“ Hob­by 2021, aber auf Dau­er wer­den die immer glei­chen Stre­cken lang­wei­lig. Wir waren des­halb nicht untä­tig und haben uns für unse­re Som­mer­pau­se (und ger­ne auch für danach) eini­ge net­te Stadt­ral­lyes über­legt, um den Spa­zier­gän­gen oder klei­nen Rad­tou­ren neu­en Wind zu geben. Die Stadt­tou­ren beleuch­ten die The­men „Indus­trie­ge­schich­te in Pin­ne­berg“, „Ver­wal­tung und Bil­dung“, „Natur und Geschich­te“, „Pin­ne­berg nach 1950“ sowie „Pin­ne­berg als idyl­li­scher Kur­ort“ und kön­nen ein­fach als PDFs her­un­ter­ge­la­den wer­den (sie­he unten). Natür­lich ist es Ihnen über­las­sen, ob Sie alle Fra­gen beat­wor­ten möch­ten oder sich ein­fach nur mit­tels der vor­ge­ge­be­nen Geo­da­ten und mit­hil­fe Ihres inter­net­fä­hi­gen Smart­pho­nes navi­gie­ren las­sen (Bspw. mit Goog­le Maps, dort kön­nen Sie die Daten ins Such­feld ein­ge­ben, z.B. 53.661064, 9.795592). Die Ral­lyes sind so kon­stru­iert, dass am Ende eines jeden Fra­ge­bo­gens Bil­der ange­hängt sind, die aus­ge­schnit­ten wer­den kön­nen, um sie an die rich­ti­ge Stel­le im Fra­ge­bo­gen zu plat­zie­ren. Die Stadt­tou­ren eig­nen sich nicht nur für einen Spa­zier­gang allein, auch zu zweit oder in Grup­pen, las­sen sich die Fra­gen mit Freu­de beant­wor­ten. Gera­de des­halb sind sie auch für Fami­li­en, Schul- …

Digital: Claras Bilder — Die Pinneberger Malerin Clara von Sivers

Cla­ra wur­de am 29. Okto­ber 1854 als Toch­ter von Bau­meis­ter Her­mann Georg Krü­ger und Catha­ri­na Doro­thea Lüth­ge in Pin­ne­berg gebo­ren. Das Ehe­paar hat­te zwei Söh­ne und vier Töch­ter, von denen drei — Cla­ra, Rosa und Eli­sa­beth – Male­rin­nen wur­den. „Seit frü­hes­ter Kind­heit ist mei­ne Lie­be zur Kunst und schö­nen Natur ange­regt wor­den durch mei­nen Vater, der Archi­tekt war und mei­ne Mut­ter, die Auge und Herz für alles Gros­se und Schö­ne hat­te, so durf­te ich schon mit 15 Jah­ren mich ganz der Kunst wid­men (und) erhielt vor­züg­li­chen Unter­richt.“ Sie nahm Unter­richt in Kopen­ha­gen, vor allem bei Otto Did­rik Ottesen (1816–1892), aber auch bei ande­ren Künst­lern in Dres­den, Stutt­gart, Lyon und Paris. Stu­di­en­rei­sen führ­ten sie mehr­mals in die Nie­der­lan­de, wo sie die gro­ßen Meis­ter der Still­le­ben stu­die­ren konn­te. 1878 hei­ra­te­te Cla­ra den bal­ti­schen Mari­ne­of­fi­zier Peter Her­mann Jegor von Sive­rs (1853–1892), der einem bal­ti­schen Adels­ge­schlecht ent­stamm­te. Das Ehe­paar leb­te auf zwei Land­sit­zen in Est­land, wo 1879 der Sohn Her­mann (†1958) zur Welt kam. Die bei­den trenn­ten sich jedoch 1888. Cla­ra führ­te aller­dings wei­ter­hin den ange­hei­ra­te­ten Namen von Sivers …

Claras Bilder — Videoführung

In die­sem Video wird das Leben von Cla­ra von Sive­rs und ihre Arbeit vor­ge­stellt, außer­dem möch­ten wir die dama­li­gen Lebens­um­stän­de für Frau­en ihrer Zeit beleuch­ten. Damit legen wir den Fokus bewusst nicht auf die im Muse­um aus­ge­stell­ten Bil­der, schließ­lich müs­sen Sie ja noch etwas zum Ent­de­cken haben, wenn Sie sich die Aus­stel­lung (hof­fent­lich bald) vor Ort anschau­en. Musik: Hea­ven von FRAMETRAXX Gema­freie Musik Video­schnitt­pro­gramm: DaVin­ci Resol­ve 16 Bild­quel­len: Thom­son Erik und Georg von Man­­teu­­f­­fel-Szo­e­­ge, Schlös­ser und Her­ren­sit­ze im Bal­ti­kum. Nach alten Sti­chen. Frank­furt am Main, 1963, S. 154 F. W. Putz­ger, His­to­ri­scher Welt­at­las. Berlin/Bielefeld, 1965, S. 106/107.

Lesung am 15. 02. um 15 Uhr im Pinneberg Museum!

Die Pin­ne­ber­ger Autor‘*innen haben zur aktu­el­len Son­der­aus­stel­lung „Ohne Eile, ver­wei­le! – Pin­ne­berg als Aus­flugs­ort“ eige­ne Tex­te und Geschich­ten ver­fasst. Freu­en Sie sich auf einen unter­halt­sa­men Nach­mit­tag, der umrahmt wird mit musi­ka­li­scher Beglei­tung von Rüdi­ger Blasch­ke. Ein­tritt frei, aber Spen­den willkommen.

»Ohne Eile, verweile!« Pinneberg als Ausflugsort

6.9.2019—29.3.2020 In den 1762 erschie­ne­nen „his­­to­­risch-poli­­ti­­schen Nach­rich­ten von eini­gen merk­wür­di­gen Gegen­den der Her­zogt­hü­mer Schles­wig und Hol­stein“ berich­te­te Johann Fried­rich Cra­mer von Pin­ne­berg und sei­nen Bewoh­nern, dass „die Nah­rung wohl meh­ren­teils im Som­mer in dem Ver­gnü­gen der Ham­bur­ger besteht, denn am Sonn- und Mon­ta­ge gehen die­se, wie die Bie­nen­schwär­me nach Rel­lin­gen und Pinneberg.“

Pinneberg im Bild

19.12.2018—10.03.2019 Zu sehen sind ins­ge­samt ca. 40 Arbei­ten mit Ansich­ten des alten Pin­ne­bergs. Ly Kiers (1897–1980) ist ver­tre­ten mit far­bi­gen Aqua­rel­len, die Pin­ne­berg in den 1950/60er Jah­ren zei­gen, wäh­rend Peter K. Schaar (1941–1999) in sei­nem druck­gra­fi­schen Werk einen sehr kri­ti­schen Blick auf die Stadt­ent­wick­lung Pin­ne­bergs in den 1970/80er Jah­ren wirft.

Erklärung der Vielen

Am 9. Novem­ber 2018 wur­de die Ber­li­ner Erklä­rung der Vie­len ver­öf­fent­licht. Sie erklärt deut­lich die Bedeu­tung von Kunst und Kul­tur und zeigt viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten auf, mit kul­tu­rel­ler Arbeit posi­tiv auf gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen ein­zu­wir­ken. Der Ver­ein Die Vie­len e.V., der von nam­haf­ten Kul­tur­schaf­fen­den und ihren Ver­tre­te­rIn­nen gegrün­det wur­de, ruft zu bun­des­wei­ten Kam­pa­gnen gegen rechts­ex­tre­me Ein­fluss­nah­me auf Poli­tik und Kul­tur auf.