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Zuhause ist es am schönsten…kunstkur.laub…vor ort!

Mit dem aus­stel­lungs­pro­jekt kunstkur.laub im pin­ne­ber­ger fahlt, erwei­ter­te die kunst­grup­pe fei­ne men­schen aus pin­ne­berg 2015/16 den radi­us von der stra­ße vor ort, in die natur vor ort. Nach der ernen­nung pin­ne­bergs zum welt­weit ers­ten kunstkur.ort und der offi­zi­el­len über­ga­be der urkun­de an bür­ger­meis­te­rin Urte Stein­berg durch die kunst­grup­pe fei­ne men­schen, kün­dig­te sich die nächs­te pre­mie­re an. Zum ers­ten mal stand ein wald im his­to­ri­schen fokus der künst­le­ri­schen arbeit..

Johannes Görbing

Die Samm­lung von Johan­nes Gör­bing umfasst neben etwa 4.000 Mine­ra­li­en auch eine schö­ne Aus­wahl von Edel­stei­nen. Dane­ben gibt es klei­ne­re Sekun­där­samm­lun­gen: Rei­se­fo­to­gra­fi­en aus dem Nahen Osten sowie Expo­na­te aus den Berei­chen der Vor- und Früh­ge­schich­te, der Anti­ke, der Volks­kun­de und Eth­no­gra­phie.

Rudolph Grothkop

Den Pin­ne­ber­gern mit sei­nem typi­sche Hut und stets, wo er ging und stand, mit dem Skiz­zen­block unter dem Arm ein wohl­ver­trau­ter Anblick. In zahl­rei­chen Skiz­zen, Aqua­rel­len und Ölbil­dern hat er sein Pin­ne­berg dar­ge­stellt, eben­so die Men­schen, ganz beson­ders aber sei­ne Pati­en­ten in schnel­len Skiz­zen, in kur­zen Behand­lungs­pau­sen.

Günther Thiersch

Der Nach­lass des Pin­ne­ber­ger Künst­lers Gün­ther Thiersch wur­de dem Stadt­mu­se­um im Jahr 2004 durch die FIELMANN AG als Schen­kung über­ge­ben. Der Nach­lass umfasst u.a. ca. 40 Ölge­mäl­de, diver­se Hand­zeich­nun­gen und ca. 150 Radie­run­gen, sowie Bei­spie­le von frü­hen Stu­di­en­ar­bei­ten.

Wirtschaftsleben in Pinneberg

Im Kel­ler des Stadt­mu­se­ums sind in einer Depot­aus­stel­lung ca. 80 Moto­ren aus der ehe­ma­li­gen Schau­samm­lung der JLO-Moto­­ren­wer­ke aus­ge­stellt. Prä­sen­tiert wird ein brei­tes Spek­trum tech­ni­scher Ent­wick­lung von Bei­spie­len aus den 20er Jah­ren bis hin zu den zuletzt her­ge­stell­ten Typen aus dem Ende der 80er Jah­re des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts.

Mit drei Pferdewagen nach Pinneberg – Die Geschichte der ILO Motorenwerk GmbH

Aus für ILO“ titel­te am 20. Novem­ber 1990 das PINNEBERGER TAGEBLATT, und am 31. Dezem­ber 1990 schloss das tra­di­ti­ons­rei­che Unter­neh­men für immer sei­ne Pfor­ten. Damit ende­te eine fast 80-jäh­­ri­ge Fir­men­ge­schich­te, in deren Ver­lauf der Pin­ne­ber­ger Betrieb zu einem der füh­ren­den Unter­neh­men im Zwei­takt­mo­to­ren­bau wur­de. Mit bis zu 1600 Beschäf­tig­ten war das Werk für vie­le Jah­re größ­ter Arbeit­ge­ber in der Regi­on. Von Jür­gen Eggert.

Binné & Sohn: Eine Firma und drei „Geburtstage“ Pinneberger Unternehmen noch heute in Erfolgsspur

Betrach­tet man die Geschich­te der Fir­ma Bin­né & Sohn, gibt es genau genom­men drei „Geburts­ta­ge“ zu fei­ern: Die Jah­re 1853, 1879 und 1894. Bereits 1853 grün­de­te Ernst-Lud­wig Bin­né an der Kop­pel­stra­ße ein Han­dels­ge­schäft für Dro­ge­­rie- und Kolo­ni­al­wa­ren. Heil­kräu­ter, Tees, ara­bi­scher Gum­mi, Far­ben und Talg­lich­ter waren hier genau­so erhält­lich wie Tabak, Pfei­fen und selbst her­ge­stell­te Zigar­ren. Von Jani­ne Dress­ler.

Die Geschichte der Firma Wupperman

Hat­ten sich nach dem Eisen­bahn­bau 1844 ers­te Fabri­ken in Pin­ne­berg ange­sie­delt, so wirk­ten sich die poli­ti­schen Wir­ren 1848–1851 hem­mend auf die wei­te­re Wirt­schafts­ent­wick­lung aus.Neuer Schub ent­stand 1853 durch die Ein­glie­de­rung der Her­zog­tü­mer in das däni­sche Zoll­ge­biet, von dem Alto­na aus­ge­schlos­sen blieb. Nun wur­de Pin­ne­berg inter­es­sant für Ham­bur­ger Fir­men, die sich im däni­schen Zoll­ge­biet nie­der­las­sen woll­ten. Von Johan­nes Sei­fert

Rosenfest 1930

Weimarer Republik

Mit zuneh­men­der Dau­er des ers­ten Welt­krie­ges (1914–1918) ent­stand in Deutsch­land eine kata­stro­pha­le Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on. Die zunächst von der Flot­te aus­ge­hen­de Meu­te­rei zur Been­di­gung des Krie­ges ergriff ganz Deutsch­land und führ­te am 9. Novem­ber 1918 in Ber­lin zur Revo­lu­ti­on. Zwar ent­stand mit der Wei­ma­rer Ver­fas­sung die ers­te deut­sche par­la­men­ta­ri­sche Demo­kra­tie, aber die durch die Kriegs­er­eig­nis­se und den Ver­sail­ler Ver­trag aus­ge­lös­te wirt­schaft­li­che Tal­fahrt bis hin zur Infla­ti­on 1923 mach­te alle guten Ansät­ze zu Nich­te. Nach einer Peri­ode der Sta­bi­li­sie­rung zwi­schen 1924 und 1929 ris­sen die Fol­gen der Welt­wirt­schafts­kri­se Deutsch­land nach 1929 in den Abgrund.

Kreis Pinneberg

Nach dem Deutsch-Däni­­schen Krieg errich­te­ten Preu­ßen und Öster­reich 1864 eine gemein­sa­me Ver­wal­tung für Schles­wig-Hol­stein. 1866 ver­zich­te­te Öster­reich nach ver­lo­re­nem Krieg auf alle Rech­te in Schles­wig-Hol­stein zuguns­ten Preu­ßens, das 1867 Schles­wig-Hol­stein als Pro­vinz ein­glie­der­te.