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denn sie wußten, was sie taten”

Denk­an­stö­ße statt Hel­din­nen­ver­eh­rung Zum Start der Frau­en-Akti­on­s­­wo­chen: Minis­te­rin eröff­net Aus­tei­lung im Muse­um Pin­ne­berg (bw). Mut, Wil­lens­kraft oder Eigen­sinn zeich­ne­ten die­se Frau­en aus — und manch­mal auch alle drei Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten zusam­men. Ob Ent­fal­tung der eige­nen Per­sön­lich­keit oder Ver­fol­gung eines über­ge­ord­ne­ten Ziels: Kon­zen­triert und kon­se­quent gin­gen sie ihren eige­nen Weg -„denn sie wuß­ten, was sie taten“. Die­ses Mot­to, titel­ge­bend auch für die Pin­ne­ber­ger Ver­an­stal­tungs­rei­he zum Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag, ist der Name einer sehens­wer­ten Aus­stel­lung, die ges­tern im Stadt­mu­se­um in Anwe­sen­heit der Kie­ler Minis­te­rin für Frau­en, Jugend, Stä­d­­te- und Woh­nungs­bau, Ange­li­ka Birk (Grü­ne), eröff­net wurde.

Schulgeschichte in Pinneberg

Der Rohr­stock liegt griff­be­reit auf dem Pult Im Stadt­mu­se­um zu erle­ben: Schu­le in der guten alten Zeit dh Pin­ne­berg — In wei­ßen Krei­de­buch­sta­ben prangt es auf der gro­ßen schwar­zen Schul­ta­fel: „Herz­lich will­kom­men!“ Doch sowohl die stren­ge Süt­­ter­­lin-Schrift als auch der gefürch­te­te Rohr­stock auf dem Kathe­der des Leh­rers ver­mit­teln eine Ahnung davon, daß es im Schul­un­ter­richt der „guten alten Zeit“ auch alles ande­re als herz­lich zuge­hen konnte.

Arztzimmer als Gesamtkunstwerk

Aus­stel­lung zum 88. Geburts­tag von Rudolf Grothkop – Bil­der, Boh­rer und Behand­lungs­stuhl gestif­tet. Die schwin­den­de Kraft sei­ner Augen hat ihm ganz neue Seh­wei­se eröff­net. Die jüngs­ten Bil­der des Pin­ne­ber­ger Künst­lers und Zahn­arz­tes Rudolf Grothkop sind abs­trak­ter, jedoch viel far­ben­fro­her und kon­trast­rei­cher. Von Peter Schweinberger.

Kulturgeschichte aus dem Familienalbum

4.Mai – 17. Juni 1995 Das „Jubi­lä­um“ wur­de gera­de noch ver­hin­dert. „Zehn Jah­re kein Muse­um“, so bemerk­te die Pin­ne­ber­ger Hei­mat­bund — Vor­sit­zen­de Wieb­ke Rudolph, das wäre wahr­haf­tig kein Grund zum Fei­ern gewe­sen. Statt des­sen konn­te nun auf die Eröff­nung des Pin­ne­ber­ger Stadt­mu­se­ums ange­sto­ßen wer­den. Nach zähem Rin­gen — vor allem um die Finan­zie­rung — ent­stan­den im alten Amts­ge­richt stil­vol­le Ausstellungsräume.