Aktuelles, Sonderausstellung

Sophies Abenteuer – Die Pinneberger Autorin Sophie Wörishöffer

8.5.—8.11.2020

Ab heu­te stel­len wir Ihnen unse­re neue Son­der­aus­stel­lung in einem vir­tu­el­len Aus­stel­lungs­rund­gang von Klaus Frie­se vor.

Hier der Link zur Aus­stel­lung: http://panoramicum.de/tour2/PinnebergMuseum/

Wir wün­schen Ihnen viel Spaß!

Ab Sams­tag den 9. Mai kön­nen Sie das Muse­um auch wie­der real besu­chen. Es gel­ten unse­re übli­chen Öff­nungs­zei­ten, aller­dings müs­sen wir uns natür­lich an die übli­chen Hygie­ne­vor­schrif­ten hal­ten und – ver­ges­sen Sie Ihre Mas­ke nicht – wir freu­en uns auf Ihren Besuch, ob nun vir­tu­ell oder real!

Ihr Muse­um­s­team

Über die Ausstellung

Sophie wur­de 1838 als Toch­ter von Otto And­re­sen und Cla­ra Antoi­net­te Ulri­ke Wulf-hil­de Frei­in von Lili­en­cron gebo­ren. Ihre Lauf­bahn als Autorin begann mit Bei­trä­gen für Zeit­schrif­ten, die der Ver­lag Vel­ha­gen & Klasing her­aus­brach­te. Der Ver­lag erkann­te ihr schrift­stel­le­ri­sches Talent und über­gab ihr ein miss­glück­tes Jugend­buch – Robert der Schiffs­jun­ge – zur Über­ar­bei­tung, dazu bekam sie eine Bücher­kis­te mit ent­spre­chen-der Fach­li­te­ra­tur.

Weih­nach­ten 1877 kam dann ihr Debüt­ro­man – Robert des Schiffs­jun­gen Fahr­ten und Aben­teu-er auf der deut­schen Han­dels- und Kriegs­flot­te – her­aus. Sie ver­öf­fent­lich­te aus­schließ­lich unter Pseud­onym, meist als S. Wöris­höf­fer, um den Ein­druck zu erwe­cken, es han­de­le sich um einen männ­li­chen Autor „Man trau­te die­se Aben­teu­er-fan­ta­si­en einer Frau nicht zu.“

Das Buch war über­aus erfolg­reich und ist bis heu­te erhält­lich, sogar als Hör­buch. Es folg­te eine Viel­zahl wei­te­rer Roma­ne, die von Aben-teu­ern in frem­den Län­dern erzähl­ten und sich an die männ­li­che Jugend wand­ten. Geprägt sind die Schil­de­run­gen der exo­ti­schen Wel­ten und indi­ge­nen Bevöl­ke­rung durch die euro­zen­tris­ti-sche Sicht­wei­se der Kolo­ni­al­mäch­te, wie sie dem Zeit­geist ent­sprach.

Die Geschich­ten wur­den mit zahl­rei­chen Bil­dern unter­schied­li­cher Künstler*innen illus­triert, die Gegen­stand der Aus­stel­lung sind.