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Mit Duckomenta-Künstler Ommo Wille durch die Ausstellung

Am 29.9.21 wird der Duc­­k­o­­men­­ta-Küns­t­­ler Ommo Wil­le durch die Aus­stel­lung in der Dros­tei und im Pin­ne­berg Muse­um füh­ren. Die Füh­rung beginnt um 17 Uhr in der Dros­tei und endet gegen 18Uhr im Pin­ne­berg Muse­um. Hier­bei spricht Ommo Wil­le nicht nur über die ein­zel­nen Kunst­wer­ke selbst, son­dern wird auch ein wenig zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te der Duc­k­o­men­te erzäh­len. Die Teil­nah­me kos­tet 8€ pro Erwach­se­nen. Für Teil­neh­men­de unter 18 Jah­ren ist der Ein­tritt kos­ten­los. Wir bit­ten um ver­bind­li­che Anmel­dung per Mail unter info@pinnebergmuseum.de oder info@drostei.de oder tele­fo­nisch unter 04101/207465. In bei­den Häu­sern gilt die 3G-Regel!

Duckomenta — virtueller Rundgang

Das Unter­neh­men Makro Immo­bi­li­en Pin­ne­berg hat uns für die Duc­k­o­men­ta einen vir­tu­el­len Rund­gang erstellt, der durch alle Räu­me führt, in denen Expo­na­te der inter­Duck zu fin­den sind. Wer das Pin­ne­berg Muse­um nicht besu­chen kann oder sich schon mal Appe­tit auf den Besuch holen möch­te, kann sich den Rund­gang ger­ne unter die­sem Link anschau­en: Duc­k­o­men­ta — vir­tu­el­ler Rund­gang Wir dan­ken Makro Immo­bi­li­en recht herz­lich und wün­schen viel Spaß beim Besuch der Aus­stel­lung ana­log und digital!

Duckomenta — Die geheimnisvolle Welt der Enten

Seit 1986 ist die DUCKOMENTA in vie­len Kunst­mu­se­en zu Gast gewe­sen, oft mit Besu­cher­re­kor­den. Beson­ders als Aus­stel­lung für Fami­li­en, für Jung und Alt, wird die DUCKOMENTA immer wie­der gelobt und freu­dig begrüßt. In amü­san­ter Wei­se gibt sie ein Stück glo­ba­li­sier­ter Kul­tur wie­der, wobei es sich bei den Akteu­ren um eine Enten­sip­pe han­delt, die sich fast unbe­merkt in die euro­päi­sche, inzwi­schen auch außer­eu­ro­päi­sche Kul­tur geschli­chen hat. Die Künstler*innen von inter­Duck, die seit Anbe­ginn kon­ti­nu­ier­lich an der Wei­ter­ent­wick­lung der Aus­stel­lung arbei­ten, haben inzwi­schen meh­re­re hun­dert Expo­na­te erschaf­fen, die es ermög­li­chen, par­al­lel meh­re­re Aus­stel­lun­gen mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten zu kura­tie­ren. Im Pin­ne­berg Muse­um ist das The­ma „Som­mer­fri­sche“ vor­herr­schend. Dar­über hin­aus wer­den zahl­rei­che Expo­na­te in die unter­schied­li­chen Abtei­lun­gen der Dau­er­aus­stel­lung des Muse­ums geschmug­gelt — ein beson­de­res Ver­gnü­gen — zumal den Besucher*innen erst bei genaue­rem Hin­schau­en deut­lich wird, dass sich hier die Enten ein­ge­schli­chen haben. In der Dros­tei wird sich die Aus­stel­lung, der his­to­ri­schen Atmo­sphä­re ent­spre­chend, haupt­säch­lich dem The­ma Por­trät in der für den Barock typi­schen „Peters­bur­ger Hän­gung“ wid­men. Die Expo­na­te der Dros­tei wer­den im Novem­ber in das Indus­trie­mu­se­um in Elms­horn umzie­hen. Einen …

Jugendzentrum im Alten Amtsgericht — Bitte um Leihgaben

Zur­zeit sind wir mit der Pla­nung einer Aus­stel­lung für das Früh­jahr 2022 befasst, die die Geschich­te des Alten Amts­ge­richts und die Ent­ste­hung des Muse­ums the­ma­ti­siert. Dabei sol­len auch die auf­re­gen­den Zei­ten des Gebäu­des als Jugend­zen­trum beleuch­tet wer­den. Wir bit­ten des­halb um Leih­ga­ben, zum Bei­spiel Fotos, Fly­er, But­tons Trans­pa­ren­te etc., aus die­ser Zeit, die in der Aus­stel­lung gezeigt wer­den dür­fen. Ger­ne möch­ten wir auch Geschich­ten und Anek­do­ten mit in die Aus­stel­lung auf­neh­men. Das Alte Amts­ge­richt wur­de 1854/55 erbaut und soll­te die Tren­nung zwi­schen Ver­wal­tung und Jus­tiz ermög­li­chen, was jedoch erst 1893 mit dem Bau des alten Kreis­hau­ses end­gül­tig umge­setzt wur­de. Nach Aus­zug des Amts­ge­richts 1908 in die Bahn­hof­stra­ße 17, wur­de das Gebäu­de für ver­schie­de­ne Berei­che der Ver­wal­tung genutzt, ehe es 1973 „Pro­vi­so­ri­sches Jugend­zen­trum“ wur­de. Bis zum Bau des Geschwis­­ter-Scholl-Hau­­ses, das 1984 eröff­net wur­de, blieb das Gebäu­de vor­läu­fi­ges Jugend­zen­trum. Des­sen Exis­tenz war aller­dings nicht kon­ti­nu­ier­lich, auf­grund von Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zwi­schen Jugend­li­chen und Stadt kam es mehr­mals zur zeit­wei­sen Schlie­ßung. Aus Doku­men­ten, die dem Muse­um vor­lie­gen, geht her­vor, dass es „wil­de“ Zei­ten gewe­sen sein müs­sen. Die Stadt warf den Jugendlichen …

Online Workshop „Kinder(spiele) im Mittelalter“

Die­ses Jahr ver­zich­tet das Pin­ne­berg Muse­um auf­grund der Unplan­bar­keit der Pan­de­miela­ge auf ein Feri­en­pro­gramm inner­halb der Muse­ums­räu­me. Statt­des­sen möch­ten wir Kin­dern ab 8 Jah­ren die Mög­lich­keit geben, in den Feri­en am 23.6.2021 von 11 bis 12 Uhr an einem Live-Work­­shop online teil­zu­neh­men. Das The­ma beleuch­tet beson­ders das Leben der Kin­der im Mit­tel­al­ter, unter wel­chen Umstän­den die meis­ten von ihnen leb­ten und was für Spie­le sie kann­ten. Dazu berei­tet unse­re Volon­tä­rin und Muse­ums­päd­ago­gin Jana Stop­pel eine klei­ne Power­­Point-Prä­­sen­­ta­­ti­on zum The­ma vor und bas­telt dann gemein­sam mit den Kin­dern eine klei­ne Pup­pe aus Bast.a Die Teil­nah­me ist kos­ten­los und die Teil­neh­men­den­zahl auf 10 Kin­der begrenzt. Wer teil­neh­men möch­te oder nähe­re Infor­ma­tio­nen wünscht, schreibt bit­te bis zum 20.6. eine Mail an stoppel@pinnebergmuseum.de. Die benö­tig­ten Mate­ria­li­en dür­fen sich die Kin­der dann in den Tagen vor dem Work­shop nach Abspra­che im Muse­um abho­len. Mit einer Spen­de an den För­der­ver­ein des Pin­ne­berg Muse­ums kön­nen Sie die wei­te­re Arbeit unterstützen.

Sommerpause

Sommerpause 2021

Wir gehen in die Som­mer­pau­se und schlie­ßen das Muse­um bis zum 08.08.2021, dann wer­den wir uns mit einer ful­mi­nan­ten und lus­ti­gen Son­der­aus­stel­lung zurück­mel­den. Nähe­res dazu erfah­ren Sie bald aus der Pres­se, über Fly­er und Pla­ka­te oder über die sozia­len Medi­en. Sie dür­fen gespannt sein! Die Som­mer­pau­se wird nicht nur für den Abbau der alten und Auf­bau der neu­en Son­der­aus­stel­lung genutzt, son­dern es fin­den auch auf­wen­di­ge Reno­vie­rungs­ar­bei­ten statt, sodass das Erd­ge­schoss nach dem Som­mer in neu­em Glanz erstrah­len wird. Wir hal­ten Sie über die Fort­schrit­te auf dem Lau­fen­den. Zur Über­brü­ckung der Pau­se stel­len wir Ihnen ein ganz beson­de­res Ange­bot zur Ver­fü­gung, denn wir zei­gen vom 01.06. bis zum 30.06.2021 unse­re ers­te rein digi­ta­le Aus­stel­lung. Zu sehen sind Wer­ke des Künst­lers Det­lef Allen­berg. Gezeigt wer­den auch Wer­ke, die der 83 Jäh­ri­ge, aus­schließ­lich digi­tal an sei­nem Tablet erstellt hat. Lesen Sie hier mehr dar­über und genie­ßen Sie die Aus­stel­lung: Det­lef Allen­berg 01.06. – 30.06.2021 Außer­dem kön­nen Sie in der Zwi­schen­zeit ger­ne unser neu­es­tes Down­­load-Ange­­bot wahr­neh­men, denn wir haben ins­ge­samt fünf Stadt­tou­ren ent­wi­ckelt, um Ihnen die Mög­lich­keit zu geben, …

Detlef Allenberg 01.06. – 30.06.2021 — verlängert!

Vom 01.06. bis 30.06.2021 prä­sen­tiert das Pin­ne­berg Muse­um erst­mals eine rein digi­ta­le Aus­stel­lung. Gezeigt wer­den Kunst­wer­ke von Det­lef Allen­berg. Allen­berg, der die­ses Jahr sei­nen 83. Geburts­tag fei­ert, zeich­net sich seit jeher durch sei­ne Viel­fäl­tig­keit aus. Des­halb wer­den in der Aus­stel­lung erst­ma­lig auch Wer­ke zu sehen sein, die aus­schließ­lich digi­tal geschaf­fen wur­den. Für die Erstel­lung arbei­te­te der jung­ge­blie­be­ne Künst­ler mit einem Tablet. Viel Spaß beim Erkun­den die­ser ein­ma­li­gen Aus­stel­lung: https://artspaces.kunstmatrix.com/node/6144979 Zur Per­son: 1946 „stran­de­te“ Det­lef Allen­berg mit sei­nen Eltern und den jün­ge­ren Geschwis­tern Ebba und Jens nach den Wir­ren der Flucht aus Ost­preu­ßen in Pin­ne­berg, wo er bis heu­te lebt und arbei­tet. Nach der Grund­schul­zeit an der Rübe­kamp­schu­le und dem Abitur am Chris­ti­a­nae­um folg­te das Stu­di­um an der Hoch­schu­le für bil­den­de Küns­te und an der Uni in Ham­burg. Beglei­tet wer­den schon die­se Sta­tio­nen der Kind­heit und Jugend vom viel­fäl­ti­gen krea­ti­ven und künst­le­ri­schen Poten­ti­al Allenbergs.

Kunstaktion zum Internationalem Museumstag 2021

Am 16. Mai 2021 ist der dies­jäh­ri­ge inter­na­tio­na­le Muse­ums­tag, der die­ses Jahr den Schwer­punkt „Muse­en inspi­rie­ren Zukunft“ hat. Aus gege­be­nem Anlass pla­nen wir kei­ne ana­lo­ge Akti­on direkt im Muse­um, son­dern möch­ten, getreu dem dies­jäh­ri­gen Mot­to, die Men­schen ani­mie­ren, sich digi­tal mit Kunst zu beschäf­ti­gen. Bis Ende Mai zeigt das Pin­ne­berg Muse­um die Son­der­aus­stel­lung „Cla­ras Bil­der – Die Pin­ne­ber­ger Male­rin Cla­ra von Sive­rs“. Beson­ders bekannt ist Cla­ra von Sive­rs, die 1854 in Pin­ne­berg gebo­ren wur­de, für ihre Blu­men­still­le­ben, die es zahl­reich Vor­ort in der Aus­stel­lung, aber auch digi­tal im vir­tu­el­len Rund­gang zu bestau­nen gibt. Ihre Wer­ke wir­ken natur­ge­treu und zeu­gen von ihrer Kön­ner­schaft. Aus­ge­hend von Cla­ras Bil­dern, möch­ten wir nun die Men­schen anre­gen, sich selbst künst­le­risch zu betä­ti­gen. Dabei haben wir vor allem das Mot­to „Muse­en inspi­rie­ren Zukunft“ im Blick. Wer also Lust hat, wird auf­ge­ru­fen selbst ein Still­le­ben mit Früh­lings­blu­men zu arran­gie­ren und die­ses auf einem digi­ta­len Gerät zu zeich­nen und/oder zu malen. Ger­ne dür­fen uns die Ergeb­nis­se per Email (stoppel@pinnebergmuseum.de) zuge­sen­det wer­den, die schöns­ten Zusen­dun­gen möch­ten wir dann am 16. Mai, mit Namen und …

Digital: Claras Bilder — Die Pinneberger Malerin Clara von Sivers

Cla­ra wur­de am 29. Okto­ber 1854 als Toch­ter von Bau­meis­ter Her­mann Georg Krü­ger und Catha­ri­na Doro­thea Lüth­ge in Pin­ne­berg gebo­ren. Das Ehe­paar hat­te zwei Söh­ne und vier Töch­ter, von denen drei — Cla­ra, Rosa und Eli­sa­beth – Male­rin­nen wur­den. „Seit frü­hes­ter Kind­heit ist mei­ne Lie­be zur Kunst und schö­nen Natur ange­regt wor­den durch mei­nen Vater, der Archi­tekt war und mei­ne Mut­ter, die Auge und Herz für alles Gros­se und Schö­ne hat­te, so durf­te ich schon mit 15 Jah­ren mich ganz der Kunst wid­men (und) erhielt vor­züg­li­chen Unter­richt.“ Sie nahm Unter­richt in Kopen­ha­gen, vor allem bei Otto Did­rik Ottesen (1816–1892), aber auch bei ande­ren Künst­lern in Dres­den, Stutt­gart, Lyon und Paris. Stu­di­en­rei­sen führ­ten sie mehr­mals in die Nie­der­lan­de, wo sie die gro­ßen Meis­ter der Still­le­ben stu­die­ren konn­te. 1878 hei­ra­te­te Cla­ra den bal­ti­schen Mari­ne­of­fi­zier Peter Her­mann Jegor von Sive­rs (1853–1892), der einem bal­ti­schen Adels­ge­schlecht ent­stamm­te. Das Ehe­paar leb­te auf zwei Land­sit­zen in Est­land, wo 1879 der Sohn Her­mann (†1958) zur Welt kam. Die bei­den trenn­ten sich jedoch 1888. Cla­ra führ­te aller­dings wei­ter­hin den ange­hei­ra­te­ten Namen von Sivers …