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Wirtschaftsleben in Pinneberg

Im Keller des Stadtmuseums sind in einer Depotausstellung ca. 80 Motoren aus der ehemaligen Schausammlung der JLO-Motorenwerke ausgestellt. Präsentiert wird ein breites Spektrum technischer Entwicklung von Beispielen aus den 20er Jahren bis hin zu den zuletzt hergestellten Typen aus dem Ende der 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts.

Mit drei Pferdewagen nach Pinneberg – Die Geschichte der ILO Motorenwerk GmbH

„Aus für ILO“ titelte am 20. November 1990 das PINNEBERGER TAGEBLATT, und am 31. Dezember 1990 schloss das traditionsreiche Unternehmen für immer seine Pforten. Damit endete eine fast 80-jährige Firmengeschichte, in deren Verlauf der Pinneberger Betrieb zu einem der führenden Unternehmen im Zweitaktmotorenbau wurde. Mit bis zu 1600 Beschäftigten war das Werk für viele Jahre größter Arbeitgeber in der Region. Von Jürgen Eggert.

Binné & Sohn: Eine Firma und drei „Geburtstage“ Pinneberger Unternehmen noch heute in Erfolgsspur

Betrachtet man die Geschichte der Firma Binné & Sohn, gibt es genau genommen drei „Geburtstage“ zu feiern: Die Jahre 1853, 1879 und 1894. Bereits 1853 gründete Ernst-Ludwig Binné an der Koppelstraße ein Handelsgeschäft für Drogerie- und Kolonialwaren. Heilkräuter, Tees, arabischer Gummi, Farben und Talglichter waren hier genauso erhältlich wie Tabak, Pfeifen und selbst hergestellte Zigarren. Von Janine Dressler.

Die Geschichte der Firma Wupperman

Hatten sich nach dem Eisenbahnbau 1844 erste Fabriken in Pinneberg angesiedelt, so wirkten sich die politischen Wirren 1848–1851 hemmend auf die weitere Wirtschaftsentwicklung aus.Neuer Schub entstand 1853 durch die Eingliederung der Herzogtümer in das dänische Zollgebiet, von dem Altona ausgeschlossen blieb. Nun wurde Pinneberg interessant für Hamburger Firmen, die sich im dänischen Zollgebiet niederlassen wollten. Von Johannes Seifert

Eisenbahn als Schrittmacher der Industrialisierung in Pinneberg

Die Eisenbahn war wie überall in Europa auch in Schleswig-Holstein das eigentliche Symbol für die Modernisierung im 19. Jahrhundert. Mit ihrer Möglichkeit, große Gütermengen preisgünstig in kurzer Zeit über weite Strecken transportieren zu können, wurde sie zum Schrittmacher der Industrialisierung. In der wirtschaftlichen Aufschwungsphase nach den napoleonischen Kriegen gründeten sich Ende der 1820er Jahre die ersten Industriebetriebe in Schleswig-Holstein. Bei der Standortwahl war eine gute Verkehrsanbindung besonders wichtig. Von Reinhard Schlifke.

Pinnebergs Wirtschaft vor der Industrialisierung

Zu den Aufgaben des 1735 gegründeten General-Landesökonomie und -Kommerzkollegiums in Kopenhagen gehörte auch das Sammeln und Auswerten von Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Regionen des Gesamtstaates. Diesem Kollegium verdanken wir vermutlich den ersten umfassenden „Wirtschaftsbericht“ über die Herrschaft Pinneberg. Von Dieter Beig und Wolfgang J. Domeyer.

J.G. Dibbern

Claus Dibbern, geb. am 24. Dez. 1786, gründete 1815 ein Manufakturwarengeschäft in Altona in der Reichenstraße. Johann Gottlieb Dibbern, geb. am 15. Mai 1801, trat als späterer Namensgeber gleich nach der Gründung in das Geschäft seines Onkels, Claus Dibbern, ein.